{"id":271,"date":"2013-09-28T11:49:54","date_gmt":"2013-09-28T10:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=271"},"modified":"2019-09-02T19:52:43","modified_gmt":"2019-09-02T18:52:43","slug":"conflicts","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/?page_id=271","title":{"rendered":"conflicts"},"content":{"rendered":"<article id=\"post-99\">\n<header>\n<article id=\"post-100\"><span style=\"color: #000000; font-size: xx-large;\">W\u00f6lfe (Canis Lupus)<\/span><\/article>\n<\/header>\n<\/article>\n<h1 style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><strong>Konflikte<br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p>Auf dieser Seite beschreiben wir kurz die verschiedenen Konfliktfelder mit den bekannten Symptomen und den Ursachen.<\/p>\n<h3><strong>Konfliktfelder:<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>W\u00f6lfe und Weidetiere\/Haustiere<\/li>\n<li>Mensch &lt;=&gt; Wolf<\/li>\n<li>Jagd und W\u00f6lfe<\/li>\n<li>Infrastrukturen und W\u00f6lfe<\/li>\n<li>Defizite bei Erfahrung und Wissen<\/li>\n<li>Rechtlicher Status und Konsequenzen<\/li>\n<li>Anmerkung<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>W\u00f6lfe und Weidetiere <\/strong><\/h3>\n<p><strong>Symptome:<\/strong> get\u00f6tete, verletzte, verschreckte oder gefl\u00fcchtete Weidetier mit allen weiteren Konsequenzen bis hin zur Ausrottung der W\u00f6lfe.<\/p>\n<p><strong>Ursachen: <\/strong>Menschen halten Weidetiere und nutzen einen gemeinsamen Lebensraum mit W\u00f6lfen. Menschen verbinden Weidetieren mit \u00f6konomischen, emotionalen und sozialen Mehrwerten. W\u00f6lfe brauchen f\u00fcr ihren Fortbestand Fleisch. Sie t\u00f6ten Tiere und unterscheiden nicht zwischen Wild- und Weidetiere. W\u00f6lfe erhalten die M\u00f6glichkeiten Weidetiere als Nahrungsquellen zu nutzen.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n<p>W\u00f6lfe t\u00f6ten und fressen Tiere, auch Weidetiere, wenn sie k\u00f6nnen. Je schlechter die Tiere gesch\u00fctzt werden umso gr\u00f6\u00dfer ist der Konflikt. Je niedriger die Populationen der verschiedenen nat\u00fcrlichen Beutetiere sind, umso gr\u00f6\u00dfer ist das Risiko f\u00fcr Weidetiere.<\/p>\n<p>In erster Linie sind mittelgro\u00dfe Weidetiere wie Schafe und Ziegen durch W\u00f6lfe betroffen. Es k\u00f6nnen einzelne Tiere oder gleich mehrere Tiere get\u00f6tet oder verletzt werden, auch durch Einzelw\u00f6lfe. Es besteht die Gefahr, dass Nutztiere ausbrechen und es zu sekund\u00e4ren Sch\u00e4den kommt, z.B. im Stra\u00dfenverkehr.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Weidetiere wie Rinder oder Pferde sind deutlich seltener gef\u00e4hrdet. K\u00e4lber oder Fohlen sind f\u00fcr W\u00f6lfe eher erreichbar, wenn die Umst\u00e4nde es erm\u00f6glich. Andere Weidetiere sind seltene Ausnahmen. Gatterwild kann ebenfalls f\u00fcr W\u00f6lfe erreichbar werden, wenn W\u00f6lfe in ein Wildgatter eindringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In jedem Fall bedeutet die Anwesenheit der W\u00f6lfe f\u00fcr die Weidetierhalter ein h\u00f6herer Arbeitsaufwand, ein h\u00f6herer technischer Aufwand, h\u00f6here Betriebskosten und eine h\u00f6here emotionale Belastung. Die tats\u00e4chliche Mehrbelastung ist im Einzelfall schwer zu erfassen, sehr unterschiedlich und abh\u00e4ngig von unterschiedlichen Faktoren.<\/p>\n<p><strong>Einige Faktoren sind: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Art der Weidetiere (Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde, Schweine, G\u00e4nse, Alpakas\u2026)<\/li>\n<li>Anzahl der Weidetiere (einzelne Tiere privat im Garten, kleine Gruppe, oder 200-1000 Tiere)<\/li>\n<li>System der Weidetierhaltung (dauerhafte Standweide, Offenstallhaltung, Umtriebsweide, Wandersch\u00e4fer, \u2026)<\/li>\n<li>Topografie der Weidefl\u00e4chen (Flachland, Gebirge, steinig, morastig, \u2026)<\/li>\n<li>betriebswirtschaftliches System (Hobbyhaltung, Nebenerwerb, Vollerwerb, \u2026)<\/li>\n<li>individuelle Erfahrung und Einstellung des Tierhalters<\/li>\n<li>gesellschaftliche und staatliche Rahmenbedingungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Konflikte zu minimieren kann man sowohl an den Symptomen ansetzen, besser aber an den Ursachen. In der Vergangenheit hat man einfach die W\u00f6lfe entfernt, sprich ausgerottet. Das ist so rechtlich nicht mehr m\u00f6glich und st\u00f6\u00dft auch in der Gesellschaft auf eine breite Ablehnung. Diese radikale Form zeugt von wenig Respekt anderen Lebewesen gegen\u00fcber und einer sehr egozentrischen Einstellung.<\/p>\n<p>Die einzige akzeptable und auch nachhaltige L\u00f6sung liegt ganz klar im verbesserten Schutz der Weidetiere. Dazu gibt es verschiedene Alternativen, die wir auf der folgenden Seite n\u00e4her beschreiben.<\/p>\n<h3><strong>Mensch \u2013 Wolf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Symptome: <\/strong>verletzte oder get\u00f6tete W\u00f6lfe, Angst, Vertreibung, bettelnde, aufdringliche oder aggressive W\u00f6lfe<\/p>\n<p><strong>Ursachen: <\/strong>Konflikte auf anderer Ebene (Weidetiere), Erfahrungsdefizite, Egoismen, menschliche Psyche, Krankheiten der W\u00f6lfe, F\u00fcttern, W\u00f6lfe mit sozialen Beziehungen zu Menschen, Selbstverteidigung, Intoleranz, Verfolgung und St\u00f6rungen der W\u00f6lfe, Neugierde, Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung, Lebensraumzerst\u00f6rung,<\/p>\n<p>Normalerweise besteht in einer direkten Mensch-Wolf Begegnung kein Konflikt. Begegnungen sind normal, werden aber von Menschen oft nicht wahrgenommen und manchmal auch von W\u00f6lfen erst sehr sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es ein gewisses Konfliktpotential. In der direkten Mensch-Wolf Beziehung, stell man fest, dass das Konfliktpotential f\u00fcr W\u00f6lfe um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer ist als f\u00fcr Menschen. Wir hier betrachten beide Seiten.<\/p>\n<p><strong>Mensch: <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>gef\u00fchlte Angst vor oder bei Begegnungen mit W\u00f6lfen (zum Teil sehr gro\u00df)<\/li>\n<li>tats\u00e4chliche Gefahr durch W\u00f6lfe f\u00fcr Menschen (sehr klein)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Wolf: <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Zerst\u00f6rung des Lebensraums<\/li>\n<li>Reduktion der nat\u00fcrlichen Nahrungsquellen<\/li>\n<li>F\u00fcttern, f\u00fchrt zum Bettelverhalten und mindestens zur T\u00f6tung des Wolfes.<\/li>\n<li>das gilt im Prinzip auch f\u00fcr andere \u201esoziale Bindungen\u201c mit W\u00f6lfen<\/li>\n<li>nachhaltige Bedr\u00e4ngung und Verfolgung der W\u00f6lfe<\/li>\n<li>Suche nach Wolfsh\u00f6hlen<\/li>\n<li>bewusst zugef\u00fcgt Verletzungen der W\u00f6lfe<\/li>\n<li>T\u00f6tung der W\u00f6lfe<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle Statistiken, Erfahrungen und wissenschaftlichen Studien zum Risiko f\u00fcr Menschen verdeutlichen, dass das Risiko f\u00fcr Menschen durch wilde W\u00f6lfe angegriffen zu werden ausgesprochen gering ist. Wann man das Risiko in ein Verh\u00e4ltnis setze mit normalen Alltagsgefahren f\u00fcr uns Menschen kann man kaum noch von einem Risiko sprechen. Die Forschung und Studien zeige aber noch etwas anderes. Die meisten Angriffe von gesunden wild aufgewachsenen W\u00f6lfen auf Menschen sind am Ende von menschlichen Verhaltensweisen direkt oder indirekt verursacht worden. Nicht alle, aber die meisten. Ganz klar ein Nullrisiko gibt es grunds\u00e4tzlich nicht. Nochmals, das Risiko f\u00fcr W\u00f6lfe von Menschen angegriffen zu werden ist viel gr\u00f6\u00dfer. Das sollte man in all den \u00dcberlegungen und Diskussionen nicht vergessen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu L\u00f6sungsans\u00e4tze beschreiben wir auf folgender Seite.<\/p>\n<h3><strong>W\u00f6lfe und die Jagd<\/strong><\/h3>\n<p>Ein weitere Hautgrund warum W\u00f6lfe permanent verfolgt und ausgerottet worden sind war die Jagd. W\u00f6lfe und auch andere gro\u00dfe Beutegreifer wurden als Konkurrenten angesehen.<\/p>\n<p><strong>Symptome:<\/strong> get\u00f6teter Wolf, toter Jagdgebrauchshund, Erschwerung der Jagd, Angst vor wirtschaftlichen Verlusten im Jagdpachtsystem, Diskussionen zum Umgang mit W\u00f6lfen im Jagdrevier,<\/p>\n<p><strong>Ursachen:<\/strong> fehlende Akzeptanz, Einsatz freilaufender Jagdgebrauchshunde, Erfahrungs- und Wissensdefizite, unzureichende Aus- und Weiterbildung, emotionaler Besitzanspruch der jagdbaren Wildtiere, zum Teil noch immer vorhandenes Konkurrenzdenken.<\/p>\n<p>Innerhalb der J\u00e4gerschafft ist das Verh\u00e4ltnis zum Wolf sehr unterschiedlich. Es gibt die J\u00e4ger, die die R\u00fcckkehr der W\u00f6lfe begr\u00fc\u00dfen und es gibt J\u00e4ger, die eine genau entgegengesetzte Einstellung haben. Die Jagdverb\u00e4nde habe eher eine neutrale oder positive Einstellung zur R\u00fcckkehr der W\u00f6lfe, m\u00f6chten aber Wolfspopulationen regulieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst muss akzeptiert werden, dass ein Wolfsrudel eine entsprechenden Nahrungsbedarf hat. Dazu ben\u00f6tigen sie verschiedene Wildtiere als Beutetiere. In erster Linie Rehe, Rotwild und Wildschwein (im Gebirge die G\u00e4msen). Diese ganz nat\u00fcrliche Entnahme aus den Wildtierpopulationen hat zudem viele \u00f6kologische Konsequenzen, die an anderer Stelle angesprochen werden. Die Entnahme von Wildtieren durch die menschliche Jagd ist zumindest bei uns in Deutschland deutlich h\u00f6her als was ein durchschnittliches Wolfsrudel ben\u00f6tigt, um zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Wir wollen dieses Kapitel hier im Moment nicht weiter vertiefen. Die mit Abstand wichtigste Ma\u00dfnahme wird die Verbesserung der Aus- und Weiterbildung sein.<\/p>\n<h3><strong>W\u00f6lfe und Infrastrukturen<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00f6lfe integrieren \u00fcblicherweise Siedlungen, Stra\u00dfen, Wege oder landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4chen in ihr Revier. Einfach ausgedr\u00fcckt, W\u00f6lfe laufen auf Stra\u00dfen, Forstwege, Feldwege, Wanderwege, laufen direkt an H\u00e4usern vorbei und k\u00f6nnen Siedlungsbereiche durchqueren. So wie viele andere Wildtiere auch. Ein solches Verhalten kann zu diversen Konflikten f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Symptome:<\/strong> Wolfssichtungen im Dorf, Begegnungen mit W\u00f6lfen auf Wanderwegen, \u00fcberfahrene W\u00f6lfe, Sichtungen von W\u00f6lfen bei der Feldarbeit, W\u00f6lfe im Garten, Forderungen nach Sicherheitsabst\u00e4nden, Verkehrsunfall mit Wolf, illegale T\u00f6tung der W\u00f6lfe, (siehe auch Kapitel Mensch \u2013 Wolf)<\/p>\n<p><strong>Ursachen:<\/strong> Anpassungsf\u00e4higkeit der W\u00f6lfe, Wege und Stra\u00dfen sind \u00f6konomischer als querfeldein, Neugierde der W\u00f6lfe, Lernverhalten der W\u00f6lfe, Zwangssituationen, Wissensdefizite, Nahrungsquellen, Krankheiten.<\/p>\n<p><strong>Hintergrundwissen:<\/strong><\/p>\n<p>Festzustellen gilt, dass Wolfsreviere sehr gro\u00df sind (siehe Steckbrief). Bei einer Fl\u00e4che von 150-300km\u00b2 gibt es in Europa immer Stra\u00dfen, Wanderwege, H\u00e4user und Siedlungen innerhalb des Revierens. Ebenfalls sind immer viele Menschen mit vielen unterschiedlichen T\u00e4tigkeiten in einem Wolfsrevier unterwegs. Das gesamte Wegenetz, dass wir entwickelt haben erschlie\u00dft die Lebensr\u00e4ume auch f\u00fcr Wildtiere leichter und effizienter. Ganz im speziellen f\u00fcr W\u00f6lfe die pro Nacht in ihrem Revier sehr gro\u00dfe Distanzen 25-50km zur\u00fccklegen. \u00dcberall h\u00f6ren, riechen und sehen W\u00f6lfe uns Menschen, auch wenn sie mitten im Wald sind. Das bedeutet, alle W\u00f6lfe in Europa sind Menschen als Lebensraumpartner gew\u00f6hnt. Zu bedenken ist ebenfalls, dass W\u00f6lfe in der Lage sind Situationen sehr differenziert zu betrachten. Ein Beispiel zu diesem Thema m\u00f6chte ich hier aufzeigen.<\/p>\n<p>Eine Wolfsrudel konnte von mir (Peter S\u00fcrth) oft beim Durchqueren einer Gro\u00dfstadt verfolgt und beobachtet werden. Die W\u00f6lfin hatte einen Peilsender. Meistens waren die W\u00f6lfe im Schutz der Dunkelheit unterwegs, wobei das in der Stadt zu relativieren gilt. Der Grund f\u00fcr die Stadtdurchquerung waren diverse Nahrungsquellen auf der anderen Seite der Stadt und eine Umgehung war sehr weit. Der R\u00fcckweg in den Wald war dann manchmal erst zwischen 6 und 8Uhr morgens. Insbesondere die W\u00f6lfin ist zum Teil nur 1-2m bei vollem Tageslicht an Menschen vorbeigelaufen. Im Wald hat sie dieses Verhalten nicht gezeigt, war deutlich vorsichtiger und war nur sehr selten zu sehen.<\/p>\n<p>W\u00f6lfe, die in Kulturlandschaften leben und oft Menschen begegnen k\u00f6nnen lernen die K\u00f6rpersprache und damit die Absichten von Menschen richtig zu interpretieren. Deswegen reagieren W\u00f6lfe nicht bei allen Begegnungen mit Menschen pauschal mit sofortigem Fluchtverhalten. Jeder Wolf reagiert individuell unterschiedlich. Das Risiko f\u00fcr Menschen bleibt trotzdem sehr niedrig. Daf\u00fcr ist das Risiko f\u00fcr W\u00f6lfe in solchen F\u00e4llen nicht unerheblich.<\/p>\n<p>In ganz Europa (weltweit), wo es noch W\u00f6lfe gibt, durchqueren W\u00f6lfe auch gelegentlich Siedlungsbereiche. Das ist folglich v\u00f6llig normal, und entspricht auch Verhaltensweisen anderer Wildtiere. Die Ursachen daf\u00fcr k\u00f6nnen unterschiedlicher Natur sein. Siedlungen k\u00f6nnen im Weg und eine Umgehung w\u00e4re zu lang oder kompliziert oder gar unm\u00f6glich. Im Siedlungsbereich k\u00f6nnen sich verschiedene Nahrungsquellen befinden, die f\u00fcr W\u00f6lfe ausreichend attraktiv sind. Auf einer Flucht kann es einen Wolf ausversehen in eine Siedlung treiben. Ein von W\u00f6lfen fl\u00fcchtendes Beutetier kann in oder durch den Siedlungsbereich laufen und dort dann sogar von W\u00f6lfen gestellt werden. Wie auch beim Fuchs oder Wildschwein k\u00f6nnen auch angef\u00fctterte W\u00f6lfe in Siedlungen gelockt werden.<\/p>\n<p>Es gibt einiges was man tun kann, um speziell Siedlungsbereiche f\u00fcr W\u00f6lfe weniger attraktiv zu gestalten. Verhindern kann man vermutlich aber Wolfsbesuche in Siedlungsbereiche nicht ganz.<\/p>\n<p>Der Stra\u00dfenverkehr ist ein Dauerproblem sowohl f\u00fcr alle Wildtiere als auch f\u00fcr die Autofahrer. Dieser Konflikt wir an anderer Stelle intensiver behandelt.<\/p>\n<h3><strong>Defizite bei Erfahrung und Wissen<\/strong><\/h3>\n<p>In Bearbeitung&#8230;&#8230;<\/p>\n<h3><b><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Rechtlicher Status und die Konsequenzen<\/span><\/b><\/h3>\n<p>In Europa sind W\u00f6lfe fast \u00fcberall streng gesch\u00fctzt. Wobei der jeweilige Schutzstatus unterschiedlich hoch ist. Dieser hohe Schutzstatus ist ebenfalls eine Quelle f\u00fcr Konflikte. Nicht nur weil W\u00f6lfe einen so hohen Schutzstatus haben, der nicht von allen Menschen als notwendig angesehen wird. Es gibt auch Konflikte derart, dass St\u00f6rungen der streng gesch\u00fctzten Wildtierart verboten sind und bef\u00fcrchtet wird, dass die Nutzung z. B. von Privatw\u00e4ldern zu bestimmten Zeiten eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnten. Wer einen Wolf illegal t\u00f6tet riskiert bis zu 5 Jahren Gef\u00e4ngnisstrafe und\/oder eine sehr heftige Geldstrafe.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, dass Wildtiere vor der Willk\u00fcr der Menschen gesch\u00fctzt werden. F\u00fcr unseren Verein ist es allerdings nicht von h\u00f6chster Priorit\u00e4t welchen Schutzstatus eine Wildtierart aktuell erf\u00e4hrt. F\u00fcr uns ist es wichtig das Miteinander zwischen Menschen und Wildtiere zu f\u00f6rdern, unabh\u00e4ngig vom Schutzstauts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00f6lfe (Canis Lupus) Konflikte Auf dieser Seite beschreiben wir kurz die verschiedenen Konfliktfelder mit den bekannten Symptomen und den Ursachen. 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