{"id":260,"date":"2013-09-28T11:40:37","date_gmt":"2013-09-28T10:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=260"},"modified":"2019-08-28T10:27:44","modified_gmt":"2019-08-28T09:27:44","slug":"biologie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/?page_id=260","title":{"rendered":"Biologie"},"content":{"rendered":"<article id=\"post-99\">\n<header>\n<article id=\"post-100\"><span style=\"color: #000000; font-size: xx-large;\">W\u00f6lfe (Canis Lupus)<\/span><\/article>\n<\/header>\n<\/article>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\">Insbesondere beim Verhaltensspektrum der W\u00f6lfe, sollte man pauschale Beschreibungen vermeiden. W\u00f6lfe sind sehr vielseitig, anpassungsf\u00e4hig, neugierig und vorsichtig. Jeder Wolf hat einen individuellen Charakter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-large;\"><strong>K\u00f6rpermerkmale<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\"><span style=\"color: #000000; font-size: x-large;\"><span style=\"color: #000000; font-size: xx-large;\"><a href=\"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-727\" src=\"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung.jpg\" alt=\"Wolfbeschreibung\" width=\"600\" height=\"425\" srcset=\"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung.jpg 600w, http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung-300x212.jpg 300w, http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung-211x150.jpg 211w, http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Wolfbeschreibung-150x106.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000; font-size: small;\"><i>auf dem Foto sieht man eine W\u00f6lfin (F\u00e4he) im Winterfell. Im Sommerfell sehen W\u00f6lfe sehr viel schlanker fast mager an. Insbesondere nach dem Fellwechsel.<\/i><\/span><\/p>\n<p><b>Gewicht: <\/b>R\u00fcde 35-60kg, F\u00e4he 30-45kg (f\u00fcr Mitteleuropa)<\/p>\n<p><b>Paarungszeit: <\/b>Februar<\/p>\n<p><b>Tragzeit und Geburtszeit:<\/b> 62-64 Tage, Ende April- Anfang Mai<\/p>\n<p><b>Wurfgr\u00f6\u00dfe:<\/b> 1-10 Welpen (wie Hunde)<\/p>\n<p><b>Mortalit\u00e4tsrate der Jungw\u00f6lfe:<\/b> (40-80%)<\/p>\n<p><b>Sozialstruktur:<\/b> Familienstruktur (Wolfsrudel = Wolfsfamilie), in der Regel aus zwei erwachsenen W\u00f6lfen, den J\u00e4hrlingen und den Welpen bestehend. Wir sprechen heutzutage nicht mehr von geschlechtlich getrennten strengen hierarchischen Strukturen mit zwei Alphatieren, sondern von Familienstrukturen mit den beiden Elterntiere als &#8222;Familienoberhaupt&#8220;. Das Wolfsp\u00e4rchen bleibt \u00fcber viele Jahre konstant beisammen, solange bis sich gravierende \u00c4nderungen ereignen. Ein Rudel besteht in der Regel nicht aus mehreren erwachsenen W\u00f6lfen. Trotzdem gibt es auch diese Alternativen. In Europa ist eine solche Rudelstruktur aber ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p><b>soziales System: <\/b>das soziale System der W\u00f6lfe geh\u00f6rt unzweifelhaft zu den am h\u00f6chsten entwickelten Sozialsystemen im Reich der Wildtiere. Dieses System ist im Grundsatz sehr \u00e4hnlich dem von uns Menschen selbst. Es gilt als nahezu kompatibel. Das kann einer der Gr\u00fcnde sein, warum W\u00f6lfe zu den ersten Wildtieren z\u00e4hlen, die von unseren Vorfahren zu n\u00fctzlichen Haustieren domestiziert worden sind. Alle W\u00f6lfe, also die beiden erwachsenen Elterntiere und die aktuellen J\u00e4hrlinge\/Jungw\u00f6lfe helfen bei der Aufsicht der Welpen und bei Nahrungsbeschaffung. Es gibt ebenfalls Beobachtungen die zeigen, dass sich W\u00f6lfe gegenseitig helfen k\u00f6nnen in Notsituationen. Dieses ausgepr\u00e4gte soziale System und ihre Intelligenz, die als hoch entwickelt gilt, bef\u00e4higt W\u00f6lfe sowohl als Team zu handeln, als auch als Einzeltier. Je nach Situation und Bed\u00fcrfnis. Benachbarte Wolfsrudel k\u00f6nnen sich tempor\u00e4r zusammentun, oder Einzelw\u00f6lfe pendeln zwischen zwei Rudeln. Das sind pers\u00f6nliche Erfahrungen aus meiner langj\u00e4hrigen Beobachtungen in Rum\u00e4nien.<\/p>\n<p><b>Nahrungsspektrum: <\/b>von der Maus bis zum Elch, Bison, sogar einige B\u00e4renarten, gelegentlich einige Vogelarten, Fisch, Aas und Lebensmittelreste k\u00f6nnen zum Nahrungsspektrum des Wolfes geh\u00f6ren. Reifes Obst kann das Nahrungsspekturm erg\u00e4nzen. S\u00e4mtliche Nutz- und Haustiere sind auch Beutetiere und k\u00f6nnen betroffen sein. Das ist insbesondere von der Erreichbarkeit, den alternativen Nahrungsquellen und der H\u00e4ufigkeit abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><b>Territorialit\u00e4t:<\/b> Jedes Wolfsrudel hat ein eigenes Revier. Innerhalb des Revieres lebt kein weiteres Wolfsrudel. Kleinere \u00dcberlappungsbereiche sind nicht un\u00fcblich. Ein vor\u00fcbergehender Zusammenschluss zweier Wolfsrudel und deren Territorien kommt vor. Ebenso k\u00f6nnen benachbarte Rudel bei Begegnungen ihr Revier verteidigen. Das kann zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen mit t\u00f6dlichen Folgen. Alle Alternativen dazwischen sind ebenfalls m\u00f6glich. Jungw\u00f6lfe k\u00f6nnen sich periodisch an andere Wolfsrudel anschlie\u00dfen, insofern sie akzeptiert werden.<\/p>\n<p><b>Wolfsrevier: <\/b>Weltweit betrachtet gibt es f\u00fcr W\u00f6lfe sehr unterschiedliche Landschaftstypen, klimatische Zonen und Bedingungen. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Anwesenheit und sowohl die r\u00e4umliche als auch zeitliche Verteilung der vorhandenen Nahrungsquellen. Diese Faktoren haben gro\u00dfen Einfluss auf die Reviergr\u00f6\u00dfe. Bei uns in Mitteleuropa k\u00f6nnen wir unter den heutigen Bedingungen davon ausgehen, dass die Wolfsreviere zwischen 150-300km\u00b2 gro\u00df sind. Wobei 150km\u00b2 ziemlich klein ist. Auf dieser Fl\u00e4che h\u00e4lt sich nur eine Wolfsfamilie auf. In Kanada, oder Sibirien k\u00f6nnen solche Reviere 1000-2000km\u00b2 gro\u00df sein pro Wolfsfamilie.<\/p>\n<p><b>Populationsdichte: <\/b>Da jede Wolfsfamilie ein eigenes Revier hat kann man relativ gut die zu erwartende Populationsdichte berechnen und mit der entsprechenden Erfahrung und Sorgfalt auch \u00fcberpr\u00fcfen. Die Gr\u00f6\u00dfe eines Rudels h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. Basierend aus den Forschungsprojekten in Europa , kann man als statistische Zahl einen Durchschnitt von 4-6 W\u00f6lfe pro Wolfsfamilie angeben. F\u00fcr eine relativ kurze Zeit k\u00f6nnen es auch mal \u00fcber 10 W\u00f6lfe sein. Grunds\u00e4tzlich kann man davon ausgehen, dass bei Winterbeginn eine Wolfsfamilie mehr Mitglieder hat als im Fr\u00fchjahr oder Sommer. Der Grund ist die Anzahl der Jungw\u00f6lfe die jetzt aus zwei Generationen bestehen k\u00f6nnen. Auf die Fl\u00e4che hochgerechnet bedeutet es, dass man in Mitteleuropa mit 2-3 W\u00f6lfe\/100km\u00b2 rechnen muss. Anhand von einzelnen Sichtungen und oder einer F\u00e4hrte l\u00e4sst sich keine verl\u00e4ssliche Aussage \u00fcber die tats\u00e4chliche Rudelgr\u00f6\u00dfe treffen. Es k\u00f6nnten sich kurzfristig Wolfsrudel zusammenschlie\u00dfen, oder eine Familie teilt sich in mehrere Gruppen auf. Es bedarf eines permanenten Monitorings.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00f6lfe (Canis Lupus) Insbesondere beim Verhaltensspektrum der W\u00f6lfe, sollte man pauschale Beschreibungen vermeiden. W\u00f6lfe sind sehr vielseitig, anpassungsf\u00e4hig, neugierig und vorsichtig. Jeder Wolf hat einen individuellen Charakter. 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Insbesondere nachweiterlesen <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/?page_id=260\"> Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr; <\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":115,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260"}],"collection":[{"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=260"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1436,"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260\/revisions\/1436"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/115"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wordpress.human-wildlife.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}